(ksz) Unterstützende Maßnahmen

Unterstützende Gesundheits-Maßnahmen bei konservativen und chirurgischen Therapiekonzepten

  • Nährstoffinfusionen
  • Physikalische Gefäßtherapie zur Verbesserung
    der Mikrozirkulation – Bemer-Therapie
  • Tiergestützte Therapie ¬¬
  • Neuraltherapie nach Huneke

Nährstoffinfusionen

Die intravenöse Aufbau-Therapie ist ein Verfahren, bei dem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Elektro-
lyte, Aminosäuren und andere Nährstoffe über einen intravenösen Zugang direkt dem Blutkreislauf zugeführt werden. Dies kann präventiv als Vorsorgemaßnahme oder roborierende/stärkende Maßnahme bei ersten
Krankheitsanzeichen, als Entgiftung oder bei festgestellten Mangelerscheinungen eingesetzt werden.

Die Nährstoff-Infusion ist eine nebenwirkungsarme, leistungsfähige und innovative Methode, um zahlreiche gesundheitliche Beschwerden zu behandeln, das Immunsystem zu stärken, die Heilung zu unterstützen – auch zur Operationsvorbereitung und nach operativen Eingriffen.

Vor Beginn einer Infusionstherapie werden immer eine eingehende Anamneseerhebung, Patientenuntersuchung und Blutuntersuchung durchgeführt, um die passende Therapie empfehlen zu können und unerwünschte
Nebenwirkungen zu vermeiden.

Infusionen und Anwendungsgebiete

  • CHELAT-THERAPIE – Hohe Blutfette, Nerven, Entgiftung, Raucher
  • VITAMIN C-INFUSIONEN – Wundheilung, Infektion, chronische Müdigkeit
  • GLUTATION-INFUSIONEN – Leberschaden, Entgiftung
  • PHOSPHATIDYLCHOLIN-INFUSIONEN – Entgiftung
  • MYERS‘ COCKTAIL / BVI – Burnout, Chronische Müdigkeit, Rejuvenation
  • ALPHA-LIPONSÄURE-INFUSIONEN – Nervenschaden z.B. bei Diabetes
  • WASSERSTOFFPEROXID-INFUSIONEN – statt Antibiotikum
  • BASEN – Übersäuerung, Entgiftung

Physikalische Gefäßtherapie zur Verbesserung der Mikrozirkulation

Bemer-Therapie

Bemer steht für Bio-Elektro-Magnetische Energie-Regulation und ist eine Form der Magnetfeldtherapie aus
der Gruppe der PEMF-Methoden (Pulsed Electromagnetic Field Therapy)

Wirkungsweise
Durch Verletzungen, Medikamentengebrauch, Altern und diverse Krankheiten (z.B. Diabetes, Arteriosklerose, Stoffwechsel-Erkrankungen etc.) wird die Pumpleistung der kleinsten Gefäße im Körper, die nicht über den Herzschlag aktiviert werden können, verringert. Die Physikalische Gefäßtherapie Bemer verbessert durch spezifische Magnetimpulse die Aktivierung des Eigenimpulses dieser Gefäße und damit die Mikrozirkulation. Dies fördert die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße und führt zur besseren Versorgung der Körpergewebe mit Nährstoffen. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der Körperzellen verbessert, was zum Beispiel zu einer Linderung der Schmerzen beiträgt und die körpereigenen Selbstheilungskräfte begünstigt.

Indikationen
Wir setzen den Bemer als unterstützende Maßnahme bei chronischen Erkrankungen, Verletzungen und Entzündungen, vor und nach Operationen zur Unterstützung der Wundheilung und kombiniert mit Infusions- oder Neuraltherapie ein.

Bei Hochleistungssportlern und im tierärztlichen Bereich – z.B. bei (Sport-) Pferden – wird diese Methode zur Behandlung bei Verletzungen zur Schonung der Muskulatur und Gelenke bei Training und Wettkampf, zur Vermeidung von Muskelkater und Übersäuerung der Muskulatur und zur Leistungssteigerung eingesetzt.

Tiergestützte Therapie

Dieses Behandlungsverfahren dient der Heilung oder zumindest Linderung von Symptomen bei neurologischen, psychischen und körperlichen Erkrankungen, bei seelischen und/oder geistigen Behinderungen und zur Unterstützung der motorischen Entwicklung und Koordination oder pädagogischen Unterstützung, Verhaltenstherapie,
bei denen Tiere eingesetzt werden.

Die tiergestützte Therapie umfasst alle Maßnahmen, z.B. Rehamaßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Dies gilt für körperliche wie seelische Erkrankungen. Das Therapiepaar Mensch/Tier fungiert als Einheit. Therapeutische Elemente sind emotionale Nähe, Wärme und die unbedingte Anerkennung durch das Tier. Tiergestützte Therapie kann als eine Disziplin der tiergestützten Interventionen angesehen werden. Sie ist eine professionelle Helferbeziehung mit Einflussnahme auf den Menschen, welche fördernde, wie auch präventive
Effekte bewirkt. Hierzu gehört auch die Förderung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität durch
Besuchstiere.

WIR SETZEN FÜR UNSERE PATIENTEN FOLGENDE TIERGESTÜTZTEN MAßNAHMEN EIN:

  • Hippotherapie als Physiotherapie – speziell Kinderphysiotherapie
  • Therapie mit Pferden, Eseln, Hunden und Katzen – für Kinder und Patienten mit besonderen Bedürfnissen
    nach individuellen maßgeschneiderten Konzepten zur Förderung von Konzentration, Koordination und
    Kommunikation – auch bei gesunden Kindern, ADHS, Autismus, Behandlung von psychischen Erkrankungen
    wie depressiven Verstimmungen, Burn-out, Suchterkrankungen u.a.)

Neuraltherapie nach Huneke

Neuraltherapie ist die gezielte Beeinflussung von örtlich begrenzten Störungen (z.B. lokale Schmerzen, Narben, Kiefergelenksbeschwerden) oder auch Allgemeinstörungen des Organismus (z.B. Migräne, Schlafstörungen, Angst…) unter Zuhilfenahme des vegetativen Nervensystems. Dabei werden periphere und/oder zentrale Strukturen des Vegetativums durch gezielte Behandlung (Injektionen) mit Lokalanästhetika vorübergehend blockiert.
Diese reversible kurzzeitige Impulsunterbrechung erfolgt mit dem Ziel einer Normalisierung der vegetativen Membranfunktionen im Injektionsgebiet und nachfolgender Re-Harmonisierung der von hier aus gestörten Regelkreise. – „Regulationsmedizin“

WIR UNTERSCHEIDEN:

  1. Therapie über den Locus dolendi –„da wo es weh tut“
  2. Therapie über das Segment – segmentale Nervenareale
  3. Therapie über zentrale Strukturen des vegetativen Nervensystems
  4. Neuraltherapie als Infusion
  5. Störfeldtherapie – z.B. Narben

Die häufigsten Störfelderkrankungen

  • Migräne
  • chronische Augenentzündungen
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • chronische Nebenhöhlenaffektionen
  • Bronchialasthma
  • Allergien
  • Hyperthyreose
  • Herzrhythmusstörungen
  • chronische Prostatitis
  • Zyklusstörungen
  • chronische Darmentzündungen
  • orthopädisch-rheumatische Erkrankungen ¬¬¬
  • Durchblutungsstörungen
  • vegetative Regulationsstörungen